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Einführung
Nur einen Katzensprung entfernt von Deutschland befindet sich eines der imposantesten Eldorados aktiver Vulkane - Süditalien. Von Neapel über das Tyrrhenische Meer bis nach Sizilien, lassen sich verschiedenste Vulkantypen mit ihren Ausbruchsarten unter der Sonne des Südens erleben.
Besonders abwechslungsreich wird eine Reise dorthin durch die zahlreichen kulturellen Hinterlassenschaften, angefangen von den Griechen über die Römer bis in die jüngere Vergangenheit. Wie Pompeji, stehen einige dieser hoch interessanten Kulturdenkmäler im engeren Zusammenhang mit den Vulkanen. Das ausgelassene und pittoreske Leben in Süditalien, die berühmte und beliebte Küche und das angenehme Klima verheißen einen fantastischen Reisegenuss.
Es ist weniger bekannt, dass die vulkanische Inselwelt im Tyrrhenischen Meer und der Naturpark um den Ätna spektakuläre Naturerlebnisse bieten.
Die Aktivität der italienischen Vulkane ist die Konsequenz aus dem Zusammentreffen der afrikanischen und europäischen Kontinentalplatten. Diese Kollision hat unter anderem das Relief im Mittelmeerraum geprägt.
In Italien hat die anhaltende geodynamische Entwicklung in den letzten 2 Millionen Jahren drei vulkanologische Zonen entstehen lassen, die heute noch besonders aktiv sind und schon seit der Antike erforscht werden. Das sind die Gegend um Neapel, die Äolischen Inseln im Tyrrhenischen Meer und der Osten Siziliens.
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VESUV
Die Bucht von Neapel
In einer der interessantesten Buchten Italiens liegt der berühmte Vesuv, der durch seine verheerenden explosiven Ausbrüche in der dichtbesiedelten Gegend zu einem der beststudiertesten Vulkane der Erde gehört. Bereits 79 n.C. beim Untergang von Pompeji berichtete Plinius d.J. von der zerstörerischen Gewalt des Vesuvs.
Die Ausgrabungen von Pompeji und der Blick in den rauchenden Krater des Vesuvs versetzen den Besucher förmlich zurück in die Zeit des großen Ausbruchs 79 n.C. Vesuvs letzter Ausbruch fand im Jahr 1944 statt. Eine etwa 1000 m hohe Eruptionswolke aus der Aschen herabregneten und Lavaflüsse zerstörten zwei kleine Städtchen am Fuß des Vulkankegels.
Keine 20 km entfernt, befinden sich am Rand einer mit Meerwasser gefüllten Kaldera (Kessel) gut 19 kleinere Krater des Campi Flegrei. Hier ereignete sich bei Pozzuoli 1538 der letzte Vulkanausbruch, bei dem in wenigen Tagen der kleine Kegel Monte Nuovo entstand.
Noch heute zeugen starke tektonische Bewegungen in der Erdkruste und dampfende Stellen rund um die Kaldera von großer vulkanischer Lebendigkeit. Das läßt sich auch an den prächtigen antiken Hinterlassenschaften in Pozzuoli – Tempel Seraphis und Arena Flavium – ablesen.
Besonders interessant ist der Krater Solfatara, in dem zeitweise heißer Schlamm kocht und stetig duftende Schwefeldampfwolken aus der Erde austreten.
Die Fortsetzung der jungen vulkanischen Aktivität um die Bucht von Neapel findet sich bei der Insel Ischia. Sie ist Teil eines sonst unterseeischen Vulkans, der nach seiner letzten Eruption 1302 weiterhin als aktiv bezeichnet wird.
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Filmarbeiten in Pompeji
Mehr über unserer Film-Expedition nach Italien finden Sie hier!
(Ausschnitte im TV bei: ARD, "Wunder der Erde" (E.W. Bauer), 12.3.03)
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Der Bilderblock von Hannelore Bungeroth(c), zeigt Impressionen von dem tollen Ätnabesuch 2004
Mehr Details zum Vulkan Ätna auf der Sonderseite ÄTNA !
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