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Rund um den ganzen Pazifik befindet sich ca. zwei Drittel der überseeisch aktiven Vulkane, der sogenannte "Ring of Fire". Neben der Auffaltung von Gebirgsketten durch Subduktionsvorgänge der angrenzenden Erdplatten, sind dabei zusätzlich durch Magmaaufstieg Vulkane entstanden. Auch die Anden und rund 50 aktive Vulkane des 4000 km langen Chiles gehören zu diesem "Ring of Fire".
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NORDCHILE
Im trockenen Norden des Landes, von der Grenze zu Peru bis südlich der Atacama Wüste, befindet sich eine Ballung aktiver Vulkane. Die Ballung beginnt mit dem Guallatiri, Irruputunca, Pular, San Pedro, Putana, Lascar und Llullaillaco. Der Llullaillaco gilt als höchster aktiver Vulkan. Teils sind diese Vulkane über 6000 m hoch und trotz dieser Höhen frei von Gletschereis, was durch das Wüstenklima bedingt ist.
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Zu den Bildern: Aufstieg zum 5592 m hohen Lascar (Bild Links); Der gasende Krater des Lascar (Bild Mitte); Ein Llama (Kleinkamel) vor dem Lascar (Bild Rechts)
Zu den Bildern: Blick über die Atacam Wüste zum Licancabur (Bild Links); Die vereiste Laguna Verde am Fuße des heiligen Licancabur (Bild Mitte); Unser Jeep vor der Laguna Verde und dem 5916 m hohen Licancabur (Bild Rechts)
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NEVADO OJOS DEL SALADO
Dieser Vulkanriese gilt mit 6893 Metern als höchster Vulkan der Erde. Da er sich in einer Wüstenregion befindet, ist seine Spitze frei von Gletschern. Nur Firnschneefeder gibt es an seinen Flanken. Der Vulkan ist technisch nicht schwer zu besteigen, allerdings hat die Höhe und eisige Stürme es manchmal in sich.
Einen Bericht über den Aufstieg ist auf der Expedtionsseite von 2004
"Augen der Wüste"
zu finden!
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Zu den Bildern: Ohne 4x4wheel geht nichts im Schnee (Bild Links); Ein durch die Trockenheit und den Dauerfrost mumifiziertes Pferd an der Laguna Verde (Bild Mitte); Mit gut 35 kg Gepäck geht es in dünner Luft zum Ojos (Bild Rechts)
Zu den Bildern: Durch Wind ausgeblasene Firnschneefelder bei minus 25°C (Bild Links); Die Nachbarn (weit über 6000 m) des Ojos (Bild Mitte); Chris auf dem Abstieg vom 6893 m hohen Ojos (Bild Rechts)
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LLULLAILLACO
Der Llullaillaco gilt als höchser historisch aktiver Vulkan. Der letzte Ausbruch fand 1877 statt. immerhin ist der Vulkanriese mit 6739 Metern auch nicht viel kleiner als der Nevado Ojos.
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Zu den Bildern: Llullaillaco aus der Ferne; Camp II auf rund 6000 m Höhe; am Gipfel gibt es Inka Ruinen
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SÜDCHILE
Südlich von Santiago de Chile befindet sich der "Lake District". In grüner wilder Landschaft liegen einige aktive Vulkane in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. Das geht so vom Peteroa, über Descabezado, Chillan, Antuco, Copahue, Lonquimai, Llaima, Villarica und weiter gen Süden bis zum nicht mehr aktiven Osorno.
Es fogt der schwer zugängliche Süden des Landes wo sich die Vulkane teils unter riesigen Gletschermassen verstecken. Da wären der Calbuco, Corcovado, Yanteles, Hudson und Viedma. Der Cerro Hudson ist mit seinem starken Ausbruch von 1995 einer der bekanntesten Vulkannamen in diesem Gebiet.
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Zu den Bildern: Blick über den Lago Villarica zum Vulkan Villarica (Bild Links); Die Doppelspitze des Vulkans Llaima (Bild Mitte); Spiegelung des Llaimas (Bild Rechts)
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