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Einführung
Die Inselgruppe der Azoren liegt zwischen dem 25 und 32 Grad westlicher Länge und 37 und 40 Grad nördlicher Breite. Die westlichste Insel Flores ist rund 2.000 km von der Küste Portugals entfernt. Die östlichste Insel Santa Maria ist ca. 1.450 km von der Küste Portugals entfernt. Die größte Insel ist mit 760 km² Sao Miguel.
Die zwei westlichsten Inseln Flores und Corvo liegen genau auf dem Mittelatlantischen Rücken, während sich alle anderen Inseln etwas östlich des Rückens befinden. Das liegt daran, daß die Azoren nicht nur dem Sea Floor-spreading allein zuzuordnen sind, sondern auch einer quer zum Rücken verlaufenden Störungszone in der Lithosphäre, bzw. Erdkruste. Diese Störungszone wird als Azoren-Gibraltar Ridge bezeichnet und verläuft auch ihrem Namen entsprechend von Westen nach Osten.
Auf den meisten Inseln der Azoren gab es in historischer Zeit, das heißt in den letzten zwei bis drei tausend Jahren Vulkanausbrüche.
Der jüngste Ausbruch begann in den letzten Dezembertagen 1998. Dieser submarine Ausbruch 8 km westlich der Insel Terceira lag in ca. 500 m Wassertiefe und war im Februar 1999 noch nicht beendet. Während dieser Wochen stieg mehrfach weißer Wassedampf aus dem Meer auf, was am 10 Februar in einer ca. 70 m hohen Wasserdampfsäule eskalierte. Die portugiesische Luftwaffe und Vulkanologen beobachteten bis zu 3 m lange, stark mit Gas angereicherte Bimsstein-Lavablöcke, die an die Meeresoberfläche gedrückt wurden und wieder absanken.
Der Ausbruch, des auf den Namen "Serrata" getauften marinen Vulkanschlots, konnte von Terceira beobachtet werden.
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Daten zu den einzelnen Inseln der Azoren
Faial:
Vulkanausbruch zunächst vor der Westküste von Faial 1957. Die aus dem Meer auftauchende Vulkaninsel Capelinhos verschmolz 1958 mit der Insel Faial.
Bei diesem Ausbruch wurden ca. 20 Mio. m³ Lava gefördert, 3 Menschen starben.
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Bilder von Links: Leuchtturm am Vulkan Capelinhos; Erodierter Karter des Capelinhos; Caldera auf Faial
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Pico:
Der Stratovulkan Pico Alto ist mit 2351 m Höhe gleichzeitig die höchste Erhebung auf den Azoren. Aktivität an der Südwestflanke 1718-1720, mit Lavaflüssen und explosiver Tätigkeit.
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Bilder von Links: Der Vulkan Pico überragt die Hochebene; Kurz unterhalb der Spitze; Pico von Faial aus gesehen
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Terceira:
Pico Alto, 1200 nach Christi entstanden Lava-dome in der Gipfelregion.
Die gleiche Tätigkeit fand 1400 n.C. fand in der Serra de Santa Barbara statt.
Östlich der Caldeira de Santa Barbara rissen im Apr. 1761 Spalten auf und größere Mengen Lava trat aus. Ein großer submariner Ausbruch ereignete sich im Jun. 1867 westlich von Terceira.
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Bilder von Links: Hafenstadt Angra de Heroismo; Vulkanschlot; Krater Santa Barbara
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Sao Miguel
Auf der Insel gibt es mehrere vulkanisch aktive Zonen, ein submariner Vulkanschlot; Pico das Camarinhas 1713 mit Lavaflüssen und Explosionen; Pico de Lima nördlich der Inselhauptstadt Ponte Delgado im Inselinneren; Agua de Pau wo vor rund 5.000 Jahren einem gewaltigen Vulkanausbruch statfand; Kaldera des Lagoa do Fogo und Lagoa de Furnas.
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Bilder von Links: Caldeira Sete Sidades; Vulkan Kratersee des Fogo; Heiße Quelle bei Furnas
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Sao Jorge:
Es müßte sich um die Caldeira Santo Cristo handeln, die von Mai bis Aug. 1580 einen großen Ausbruch hatte. Heiße Glutaschewolken und Lava-ströme zerstörten Häuser und töteten Menschen. Der "Vulkan Explosiv In-dex", kurz "VEI" wird mit 3 angegeben.
Nicht weniger Folgenlos waren Ausbrüche von 1808 bis 1907.
Flores:
Caldeira Funda de Lajes, ca. 1.200 Jahre vor Christi mit Lavaflüssen und Explosionen.
Caldeira Comprida, ca. 950 Jahre vor Christi mit Lavaflüssen und Explosionen.
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Karten-Übersicht der Azoren und ihrer Lage im Atlantik.
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